Über mich

Zu meiner Person

Meine Partei – DIE LINKE. – hat mich im Sommer 2015 zum Kandidaten für die Landtagswahl am 13. März 2016 gewählt. Bereits im Jahr 2011 hatte ich diese Aufgabe gerne übernommen.

Seit dem Regierungswechsel von Schwarz-Gelb zu Grün-Rot hat sich in Baden-Württemberg einiges geändert. Einiges positives ist dabei. In vielen Bereichen der Politik wurde aber leider „das Soziale“ nicht in ausreichendem Maß berücksichtigt. Zum Beispiel beim Verkauf der landeseigenen Wohnungen an eine Heuschrecke.

Es fehlt im Landtag von Baden-Württemberg eine echte Opposition, welche die sozialen Belange der Bevölkerung ernst nimmt und vehement vertritt. Denn leider gibt es auch im reichen Ländle viel zu viele arme Menschen. Niedrige Löhne, unsichere Arbeitsplätze und teure Wohnungen führen schließlich zu niedrigen Renten, ungleichen Entwicklungschancen für Kinder und Zukunftsängsten bei immer größeren Teilen unserer Gesellschaft. Das muss anders werden.

Seit Sommer 2014 bin ich wieder im Weinheimer Stadtrat. Zusammen mit meinem Parteikollegen Dr. Carsten Labudda setze ich mich für ein soziales Weinheim ein. Wir wenden uns strikt gegen die weitere Kommerzialisierung des öffentlichen Raumes. Bei allen Fragen stehen bei uns die Belange der Menschen mit wenig wirtschaftlicher Macht im Vordergrund.

Während meines Landtagswahlkampf im Jahr 2011 trat ich erstmals als „Weinheimer Bote“ auf. In Form einer Büttenrede am Ascherdonnerstag nahm ich lokales und internationales auf die Schippe. Gehinkt habe ich damals schon etwas. Das hat sich in den letzten beiden Jahren etwas verschärft, weshalb ich mich nun „der hinkende Weinkeimer Bote“ nenne. Das ist selbstverständlich zudem eine Analogie auf den Lahrer hinkenden Boten, in dem ich als Kind immer bei meinen Großeltern geschmökert habe.

Erwähnenswerte Ereignisse in meinem Leben gab es einige. Schon 2011 ging es auf kommunaler Ebene mit der Arbeit zum Erhalt der Breitwiesen als landwirtschaftliches Gelände los. DIE LINKE. in Weinheim war die erste Partei, die sich öffentlich gegen das geplante Gewerbegebiet am Autobahnkreuz ausgesprochen hat. Doch wir blieben zum Glück nicht die einzigen und nach wenigen Monaten hatte sich die Bürgerinitiative Breitwiesen gebildet. Der großartige Erfolg beim Bürgerentscheid war der verdiente Lohn für über zwei Jahre Aufklärungsarbeit.

Im Jahr 2011 hat der Kneippverein Weinheim neue Mitglieder gesucht, die sich im Vorstand engagieren wollen. Da ich wenige Monate vorher eher zufällig die segensreichen Wirkungen von Kaltwasseranwendungen am eigenen Leib erfahren habe, wollte ich zum Erhalt und Pflege der Kneipp´schen Gesundheitslehre beitragen und ging zu der anberaumten Versammlung, welche ich dann als Vorsitzender des Vereins verließ. Seitdem weite ich Wissen und Erfahrung in diesem Bereich ständig aus. Die Zusammenarbeit mit den anderen motivierten Vorstandsmitglieder macht sehr viel Spaß.

Seit dem Spätherbst 2011 singe ich wieder in einem Chor. Und zwar Bass im Konzertchor Cantus Vivus Bergstraße. Singen macht mir sehr viel Spaß. Die Vielseitigkeit der Stückeauswahl dieses Chores ist enorm. Die Chorprobe gehört zu meinen festen Terminen. Die lasse ich nur im Notfall aus. Zusätzlich bin ich noch in unserem Betriebschor.

Im Jahr 2012 startete ich eine nebenberufliche Ausbildung zum Fachwart für Obst und Garten beim Rhein-Neckar-Kreis, welche ich im Frühjahr 2013 abgeschlossen habe. Leider starb zu dieser Zeit mein Vater. Für ihn war sein Garten in der Zimmerbach die wichtigste Nebensache der Welt. Gerne hätte ich mit ihm dort noch ein paar Jahre mein neu erworbenes Wissen angewendet – was durchaus zu vehementen Auseinandersetzungen hätte führen können. Der Garten in der Zimmerbach  ist nun für mich eine der wichtigsten Nebensachen. Das ist wirklich eine tolle Ecke in Weinheim. Nah bei der Stadt, aber trotzdem eine Oase der Ruhe – von den Tagen abgesehen, an denen mit Motorkraft Gartenpflege betrieben wird. Aber das gehört dazu.

Zugegeben: Ich bin Vereinsmeier. Im Jahr 2014 war ich nun schon Gründungsmitglied bei zwei neuen Vereinen. Im Januar haben mehrere Mitglieder der Bürgerinitiative Breitwiesen den Verein „Landerlebnis Weinheim“ ins Leben gerufen. Im März wurde der Förderverein für die Freiwillige Feuerwehr Weinheim Abteilung Innenstadt gegründet.

 

ab hier: erstellt 2011 anläßlich meines Landtagswahlkampfes

  • Geboren am 3. Februar 1966  in Weinheim a. d. Bergstraße, verheiratet, 2 Kinder
  • Bildungsweg: Friedrich-Realschule in Weinheim, Ausbildung zum Schornsteinfeger in Mannheim, Meisterprüfung in Kaiserslautern, bis 1994 Schornsteinfeger in Weinheim. Aus gesundheitlichen Gründen musste ich diesen Beruf aufgeben und machte von 1995-97 eine Umschulung zum Fachinformatiker bei der SRH Heidelberg
  • Seit 1997 beim Institut für Deutsche Sprache in Mannheim in der Zentralen Datenverarbeitung
  • Mitglied im Betriebsrat seit 2001, Schwerbehindertenvertreter, Ersthelfer

Lebensweg und Ausbildung

Geboren in Weinheim. Mutter Hausfrau, Vater Autoschlosser. Aufgewachsen mit einem älteren Bruder und einer jüngeren Schwester in einfachen, beengten Verhältnissen am heutigen Hutplatz in Weinheim. Oma und Opa lebten auch im Haus. Meine Kindheit verbrachte ich überwiegend rund um den Marktplatz, im Gerberbachviertel und im Schloßpark. Mich prägte sehr die evangelische Jungschar in der Johannisgemeinde, woher ich wohl mein Gespür und das Verlangen nach Gerechtigkeit habe. Später bot mir die Jugendfeuerwehr Möglichkeiten, vielfältige Freizeitaktivitäten mit gemeinnützigem Engagement sinnvoll zu verbinden.

Politischer Werdegang und Engagement

1985 fand ich über die Jusos zur SPD. Damals dachte ich tatsächlich, diese Partei wolle Gerechtigkeit. Es folgten 16 Jahre sehr aktive Mitarbeit im Ortsverein Weinheim mit allem was dazu gehört. Plakate kleben, auf- und abhängen, Infostände, Sommerfeste und inhaltliche Veranstaltungen organisieren.

Ich gebe zu, es hat zuweilen Spaß gemacht und ich habe viele nette und interessante Leute kennen gelernt. Zu manchen habe ich heute noch guten Kontakt. Viele in der SPD haben das Herz am richtigen Fleck, aber sie sind leider nicht laut genug.

Den Marktplatz gepflastert in Masaya

Aktiv in Nicaragua

Ich habe einige interessante Sachen erlebt. Ein Höhepunkt war die sechswöchige Teilnahme bei einer Juso-Brigade in Nicaragua im Jahr 1986. So wurde damals in den Weinheimer Nachrichten darüber berichtet. Vorher. Danach. Noch etwas später.

Von 1999-2000, auf dem Höhepunkt der Zumutungen der Regierung Schröder, war ich sogar Ortsvereinsvorsitzender. Doch leider war seit dem Rücktritt von Oskar Lafontaine 1999 und der Beteiligung Deutschlands an der Bombardierung Jugoslawiens keine politische Diskussion in der SPD mehr möglich. Im Jahr 2000 kandidierte ich dann nicht mehr für ein Parteiamt.

Von 1994-2001 war ich Stadtrat in Weinheim. 2001 erfolgte dann der überfällige Austritt aus SPD wegen dem riesterschem Rentenraub. Mein Stadtratsmandat gab ich dann ebenfalls auf.

Es folgte eine Phase der inneren Emigration und ich widmete mich meiner Familie. 2002 kandidierte ich als unabhängiger Oberbürgermeisterkandidat in Weinheim, wo ich für eine mehr basisorientierte, sozial- und OB-Wahl 2002umweltgerechtere Stadtpolitik warb. Trotz des eher bescheidenen Ergebnisses von 3,8% denke ich, dass sich die Kandidatur gelohnt hat. Für mich war es jedenfalls eine interessante Lebenserfahrung. Manche meiner Ideen wurden seitdem zumindest in Ansätzen umgesetzt. Mein Vorschlag, die Höllenstaffel-Rutschbahn an der Kerwe wieder in Betrieb zu nehmen, hat Oberbürgermeister Heiner Bernhard mit großem Spaß umgesetzt. .

2005 unterstützte ich Jürgen Gulden und die WASG bei der Landtagswahl. Der Linkspartei in Weinheim und deren Frontmann Carsten Labudda habe ich bei diversen Gelegenheiten seitdem projektbezogen geholfen.

Auf der Wahlversammlung am 20. Juli 2010 wurde ich als Nicht-Parteimitglied zum Landtagskandidat der LINKEN für den Wahlkreis 39 gewählt.

Am 14. Dezember 2010 erfolgte mein Eintritt in „Die Linke.“
Dieser Schritt erfolgte, weil ich nur als Parteimitglied wirksamen Einfluss auf Beschlüsse der Partei habe. Zudem soll dies nach außen und innen dokumentieren, dass ich es mit meinen Forderungen für einen wirklichen Politikwechsel ernst meine.

Weitere Mitgliedschaften

Ich bin Gründungsmitglied im Tauschring Weinheim. Bei den Naturfreunden bin ich als Hausdienst auf der Tromm im Odenwald aktiv. In der Vergangenheit wirkte ich bei weiteren Vereinen und Initiativen mit. Aus der Gewerkschaft Ver.di bin ich 2002 ausgetreten, weil diese bei den Hartz-Reformen mitgearbeitet hat und diese als richtig und sinnvoll pries. Zudem war mir deren Widerstand gegen die Riesterrente zu gering. Aus der Arbeiterwohlfahrt bin ich damals ebenfalls ausgetreten, weil deren Bundesvorstand für eine Kürzung der gesetzlichen Rente und die Förderung der privaten Rente Werbung machten. Von 1998-2002 habe ich ehrenamtlich gemeinsam mit Bernhard Feuling das DGB-Ortskartell Weinheim geführt. Während dieser Zeit haben wir zahlreiche Veranstaltungen zur Themenwelt „Arbeit“ durchgezogen.

Seit diesem Jahr bin ich Mitglied im Verein Pro Weststadt Weinheim, der sich um die Verbesserung der Lebensqualität im Westen Weinheims kümmert.

Familie und Freizeit

Das wichtigste in meinem Leben ist selbstverständlich meine Familie. Eine Frau und zwei Jungs mit vielen Ideen sorgen für abwechslungsreiche Aktivitäten und Aufgaben. Als leidenschaftlicher Heimwerker und Gartenfreund habe ich immer etwas zu tun. Momentan kann ich bei Bedarf meinen Kindern noch bei den Hausaufgaben helfen. In unserer Freizeit gehen wir gerne in die Natur, machen Sport und besuchen kulturelle Veranstaltungen. Glücklicherweise gibt es dazu bei uns in der Region vielfälige Angebote. Zur Zeit gibt es noch viele öffentliche Bäder und Badeseen, Theater, Kleinkunstbühnen und Konzertsäle. Dieses Angebot muss erhalten werden. Aber auch viele private Einrichtungen tragen wesentlich zur Lebensqualität bei und müssen Rahmenbedingungen haben, die deren Existenz sichern. Exemplarische Beispiele sind das Miramar, der Kletterwald, die Kleinkunstbühne „alte Druckerei“ und die Badminthon-Oase. Nicht zu vergessen die zahlreichen Gaststätten.

Ich schau mir gerne gute Filme (ernst und lustig, Action und was fürs Herz) und Reportagen an oder mache es mir mit einem Buch gemütlich. Z. B. denen von Wolfgang Schorlau. Mein Musikgeschmack ist sehr heterogen. Das Radio drehe ich am Liebsten auf swr2 oder hr2.

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